Geschwister Scholl
werden verhaftet


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Die beiden Geschwister Hans und Sophie Scholl wurden am 18. Februar 1943 beim Verteilen von Flugblättern in der Universität München verhaftet. Sie waren Teil des Kerns der Münchner Widerstandsorganisation "Weiße Rose", die hauptsächlich aus Studenten, Künstlern und Geistlichen bestand.

Ein Hausmeister hatte die beiden Geschwister auf dem Universitätsgelände beobachtet und der Gestapo gemeldet. Es war das sechste Flugblatt der Weißen Rose seit dem Sommer 1942 und über weite Strecken vom Mentor des Studentenkreises Professor Huberverfaßt. Das Hitler-Regime wurde ob seiner schweren Verbrechen angeprangert und zum Widerstand gegen den Staat aufgerufen.

Schon vier Tage später wurde gegen Hans und Sophie Scholl sowie gegen den gemeinsamen Freund Christoph Probst vor dem Volksgerichtshof verhandelt. Roland Freisler war extra angereist, um den Vorsitz zu führen. Alle drei wurden zum Tode verurteilt und noch am gleichen Tage hingerichtet.

Am 19. April 1943 wurden 14 weitere Mitglieder der Weißen Rose angeklagt. In dem Prozeß wurden der Psychologieprofessor Kurt Huber sowie die beiden Studenten Wilhelm Graf und Alexander Schmorell zum Tode verurteilt und anschließend hingerichtet.

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